Minority SafePack-Initiative

Liebe Mitglieder der Vereinigung Sudetendeutscher Familienforscher, liebe Familiengeschichtsforscherinnen und -forscher!

Haben Sie bereits von der Minority SafePack-Initiative gehört?

Hierbei geht es um eine bedeutende Europäische Bürgerinitiative für Minderheitenrechte. Jeder siebte Bürger Europas gehört einer traditionell ansässigen Volksgruppe an, also einer autochthonen nationalen Minderheit, oder spricht eine Minderheitensprache.

Mit der Europäischen Bürgerinitiative „Minority SafePack“ sollen die Mitgliedstaaten der EU aufgefordert werden, den Schutz für Angehörige nationaler Minderheiten und Sprachminderheiten zu verbessern sowie die kulturelle und sprachliche Vielfalt in der Union zu stärken und im Gemeinschaftsrecht festzuschreiben.

Damit das Anliegen der Bürgerinitiative in EU-Recht umgesetzt werden kann, braucht sie bis zum 3. April 2018 eine Million Unterschriften, 72 000 davon aus Deutschland. Gelingt das, muss die Europäische Kommision dafür Sorge tragen, dass der Maßnahmenkatalog der einzelnen Mitgliedsstaaten umgesetzt wird.

Es würde uns besonders im Namen unserer in der alten Heimat verbliebenen Landsleute freuen, wenn Sie das Anliegen der EU-Bürgerinitiative mit Ihrer Unterschrift untersützen und weitertragen könnten.

Martin Dzingel, Präsident der Landesversammlung der Deutschen in der Tschechischen Republik, hat im Rahmen eines Referates erläutert, welche Punkte die Landesversammlung einbringen wird, wenn die Europäische Bürgerinitiative die notwendigen Unterstützungsbekundungen zusammenbekommt.

Mehr Wissenswertes erhalten Sie über diesen Link: http://www.minority-safepack.eu/main/index
Die Initiative können Sie mit dem Link https://ec.europa.eu/citizens-initiative/32/public/#/ über das
Internet unterstützen oder mit dem Formular, das hier ausdruckt werden kann: Formular

Das Formular senden Sie dann ausgefüllt an:
Citizens’ Committee of the “Minority SafePack Initiative”
c/o Federal Union of European Nationalities (FUEN)
Schiffbrücke 41
24939 Flensburg
Germany

Der Vorstand
Vereinigung Sudetendeutscher Familienforscher e.V.

Verlustlisten 1. Weltkrieg

Die Vereine Compgen, AKdFF, AKuFF und Familia Austria arbeiten zusammen um die österreichisch-ungarischen Verlustlisten des I. Weltkriegs datenbankmäßig im Netz zu veröffentlichen. Unter den aktuell 450.000 erfaßten Soldaten befinden sich auch rund 40.000 Böhmer, Mährer und Österreichisch Schlesier. Auch die Mitglieder der Vereinigung der Sudetendeuten Familienforscher können sich am Projekt beteiligen. Wie sie am Projekt teilnehmen können erfahren Sie beim Verein für Computergenealogie.

Weitere Informationen zum Verlustlistenprojekt erhalten Sie auf den Seiten von Familia Austria.